Montag, 5. August 2013

Eine Burg-Sandburg

Diesmal ist es eineBurg- Sandburg geworden ...


Am Abend, wenn der Wind nachlässt, werde ich mit dem Boot nach Süden fahren ...

Sonntag, 4. August 2013

Und die nächste Sandburg

Heute ist eine Pyramide dran.




























Pyramiden sind Heiligtümer, die irgendetwas mit den gestirnen zu tun haben. Daher habe ich auch meine Pyramide so ausgerichtet, dass die untergehende Sonne durchleuchtet. Aber nur am 4. August um 17.18 Uhr.

Wasserrodeln

Ich nenne es wasserrodeln, weil "Nachziehen" klingt fad und Wasserrschifahren ist es nicht. Surfen auch nicht, weil boogyboard und nicht Surfboard.

Man benötigt: Schlauchboot, mindestens 10 PS Motor, 15 Meter Schnur, ein selbst geschnitztes Griffholz.

Vorbereitung für den Start:
 Achtung .. fertig ...
Los gehts.


Das Spannendste war der Delfin, der aus dem Wasser gesprungen ist, keine 50 Meter vom Ufer und von uns entfernt. Ich freue m ich jedes Mal, wenn ich feststelle, dass es sie noch gibt.

Samstag, 3. August 2013

Skiathos Umfahrung

Skopelos und Alonnysos habe ich schon umfahren. Nun ist Skiathos dran. Ausgangspunkt ist unser Lieblingscampingplatz, in Kastri am Pilion, wo man surfen, klettern und Sandburgen bauen kann.
Es ist 7 Uhr, ich möchte vor dem unangenehmen Nordwind beim Nordkap sein. Mit meinem 3m langen Boot ist bei Wellen und Gegenwind bald Schluss mit Lustig.

Zu meiner Überraschung ist relativ viel Nordwind, daher halte ich mich am linken Ufer. Der Wind wird stärker. Jetzt müsste ich 10 km gegen den Wind fahren ... Freundlicherweise kommt genau im richtigen Augenblick ein Frachter vorbei, wo ich mich anhängen kann. Ich kreuze in seine Spur, erwische ihn und halte mich 20 Meter hinter ihm, wo das Wasser zwar von der Schraube verwirbelt aber glatt ist.


Ich folge ihm bis ich auf Höhe des Nordkaps von Skiathos bin und somit quer zu den Wellen fahren kann. Der Pilion ist schon weit weg, das Nordkap noch nicht wirklich nahe ...


Das Nordkap ist wunderschön, einsame Strände, pittoreske Felsen ...






Dann biege ich wieder nach Süden um, zwischen Skiathos und Skopelos.
Ab jetzt Rückenwind.
Auf einer vorgelagerten Insel finde ich einen wunderschönen Sandstrand. Pause ...
Strandwanderung ... das einzige, was stört, ist der Plastikmüll. Aber er hält sich in Grenzen. Ich habe das Gefühl, es ist weniger Müll als früher. 
 



Bevor ich einen Sonnenstich bekomme, fahre ich weiter, die besiedelte Südküste entlang, einen Kurzbesuch beim Leuchtturm...

Der ist schon über der Hälfte der Überfahrt ...
Hier ist ein gefährliches Riff, das vor einigen Jahren einem Schiff zum Verhängnis wurde. Man kann es in 10 bis 20 Metern Tiefe besuchen.

Der Rest der Fahrt verläuft genauso problemlos.
Frühstück!



Freitag, 2. August 2013

Sogentlüftung beim Camper-WC entduften

Eine Sogentlüftung ist eine geniale Sache, da man ohne Chemie auskommt. Sie saugt die unangenehmen Düfte ab und leitet sie nach außen. Das Ganze sitzt hinter dieser Klappe:




 Hier sieht man den Abluftschlauch, der die Luft nach außen leitet.

 Hinter dieser Kappe, die mit 6 Schrauben befestigt ist, befindet sich ein ganz wesentliches Teil, der Aktivkohlefilter. Er nimmt die unangenehmen Gerüche auf.




 Irgendwann ist er voll. Man merkt es daran, dass es stinkt.
 Ersatz gibt es nur im Spezialhandel. Daher musste ich improvisieren:
Ich kaufte beim Neuber auf der Wienzeile zwei Sackerln Aktivkohle Um Euro 7,50: Granulat und Pellets. Ich schnitt zwei schmale Streifen vom vollen Filter ab, damit die Pellets nicht rausrieseln. Ein Streifen oben, einer unten. Dann die Pellets rein, das Granulat dazumischen. Ob die Pellets reichen würden, weiß ich nicht.
Aus einem Tiefkühlbeutel schnitt ich eine Abdeckfolie, klemmte sie unter den Gummi, klebte sie unten mit Tape fest ... oben muss man sie abschneiden, weil da kommt die Abluft rein.


 montieren ...


Fertig. Funktioniert!
Ich habe noch für die nächsten 30 Jahre Aktivkohle übrig.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Was gibt es schöneres, als an schönen Plätzen zu verweilen ...

... Am Meer ...

... am Fluss ...

 ... Kaffee trinken ...
... oder Kokosmilch ...

(schaut sehr lässig aus, aber bis man die Kokosnuss soweit hat wie am Bild sind umfangreiche handwerkliche Maßnahmen nötig)

... und Feierabend genießen.



Mittwoch, 5. Juni 2013

In diesem Jahrzehnt schon das zweite Jahrhunderthochwasser

Wir schreiben Mittwoch, den  29. Mai. Ich sitze im Auto in Richtung Holland und höre Nachrichten. Es wird eine Unwetterwanrnung herausgegeben. Über hundert Liter pro Quadratmeter für den Süden Deutschland, Überschwemmungsgefahr. Ich interpretiere das so: Es besteht die Gefahr von Überschwemmungen.
Ich höre auf der langen Reise diese Warnung jede Stunde.
2 Tage lang.

Dann kommt die Flut, wie seit Tagen vorhergesagt.

Eine Woche nach der ersten Warnung regt sich jemand im Fernsehen auf, dass die Behörden zu spät/zuwenig usw. gewarnt hatten.

 Wie warnen Behörden? Mit Luftschutz-Sirenen?

Für mich stellt sich die Frage, warum es nicht ausreicht, im Radio zu warnen.

Ist es wirklich das versagen der Behörden (welcher übrigens), wenn die Leute nicht einmal 1 x / Tag das Radio aufdrehen?

1 Woche später. Das im Radio seit 1 Woche angesagte Hochwasser hat zu Überschwemmungen geführt und zu Schäden. Es ist spannend: Die meisten Leute haben nicht reagiert. Manche schon. Ein Hotel hat alles abgedichtet und eine Pumpe läuft. Ein anderes hat abgedichtet und das untere Geschoß mit klarem Wasser geflutet (das Problem ist nicht das Wasser, sondern der Dreck).

Manche Gemeinden haben Hochwasserschutz, benachbarte Gemeinden nicht.

Dort geben die Leute den Politikern die Schuld (und wählen sie aber im Herbst wieder).

Ich verstehe sehr gut, wenn man nichts macht, trotz Warnung. Mache ich auch oft so. Aber ich verstehe nicht, wie man dann anderen die Schuld geben kann. Wenn ich zu faul/bequem/unflexibel/realitätsverweigernd/ oder was immer bin, und eine Warnung bagatellisiere, ist das verständlich, aber wieso ist jemand anderer schuld?

Mich erinnert das an die aktuelle Finanzsituation. Dass das System zusammenbrechen wird, ist vorhergesagt. Wie ein Hochwasser kann es kommen oder auch nicht, später oder früher, stärker oder schwächer. Aber wenn es zusammenbricht, braucht man sich doch nicht zu wundern, oder? Wir alle tragen dazu bei. Immerhin wählen wir mehrheitlich wieder die Politiker, die den Zusammenbruch nicht verhindern wollen.
Genauso werden wir mehrheitlich wieder die Politiker wählen, die lieber streiten als Dämme zu bauen.
Damit wir beim nächsten Jahrhunderthochwasser in ein paar Jahren wieder jammern können.